Evangelisches Regionalzentrum Westküste


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Jahresfest der Ökumene

Zum diesjährigen Jahresfest der Ökumene am 25. und 26. Juni in Breklum werden Engagierte in der Partnerschaftsarbeit und Interessierte an internationalen Kirchen-Beziehungen aus ganz Nordelbien erwartet. Im Mittelpunkt des Wochenendes stehen die Begegnungen mit Delegierten und Gästen aus Partnerkirchen und -gemeinden sowie der Austausch über gemeinsame Anliegen und Ziele.
Das Nordelbische Missionszentrum hat 14 Delegierte aus den Partnerkirchen nach Breklum eingeladen. Erwartet werden Gäste aus Indien, Tansania, Kenia, dem Kongo, Südafrika, Brasilien, El Salvador, Palästina, Papua-Neuguinea, China, England sowie Lettland und Estland.
Pastor Erasto Mwaipopo aus der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tansania wird das Jahresfest nutzen, um die Tansania-Gruppe in Nordfriesland zu besuchen. Der Kirchenkreis unterhält bereits seit Ende der 80er Jahre eine Partnerschaft in den Südwesten des afrikanischen Landes und unterstützt u.a. ein Waisenkinder-Projekt.
Offene Foren werden das Jahresfest am Samstag ab 12 Uhr bestimmen. Länderzelte rund um das Missionshaus laden mit einem breiten Angebot zu Begegnungen und Gesprächen ein. Musikgruppen aus Brasilien, El-Salvador und Sansibar stellen ihr Programm vor. Themen-Workshops führen Interessierte zusammen.
Am Sonntag wird um 10 Uhr die internationale Partnerkonsultation Nordelbiens mit einem ökumenischen Festgottesdienst in der Breklumer Kirche durch Missionsdirektor Dr. Klaus Schäfer eröffnet. Der ständige Vertreter der Bischöfin, Propst Jürgen F. Bollmann, wird die Festpredigt halten.
Im Anschluss an das Jahresfest werden sich die Delegierten in Hamburg mit den Verantwortlichen aus Nordelbien treffen, um die Ergebnisse des Prozesses zur Qualifizierung von Partnerschaften zu diskutieren. Dieser Prozess wurde im August 2010 gestartet und soll die internationalen Beziehungen Nordelbiens neu ausrichten und zukunftsfähig machen.

Kurzporträts:
Erasto Mwaipopo (48): Pastor der Konde-Diözese in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tansania. Er leitet dort die Abteilung für Mission und Musik. Mwaipopo predigt mit Leidenschaft und das auch vor einer großen Menschenmenge. In Nordelbien betreuen ihn die Koordinatoren der Ökumenischen Arbeitsstellen Hauke Christiansen (Nordfriesland) und Klaus Michael Täger (Hamburg-Ost).

Mauro Souza (43, wird im Juni 44): Referent für Gemeindedienste der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Brasilien, koordiniert die Arbeitsbereiche Gender, Diakonie, Mission und Freiwillige. Souza war Gemeindepastor und hat eine Professur für Predigtlehre an der Universität Berkeley in Kalifornien/USA. Studiert hat er an der Hochschule in Sao Leopoldo/Brasilien. Geraldo Grützmann, ökumenischer Mitarbeiter Nordelbiens aus Brasilien, wird ihn im Juni betreuen.

Papua-Neuguinea:
Kinim Siloi (52): Koordinator des Partnerschaftsprogramms der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Papua-Neuguinea. Nach seiner Ausbildung am Martin-Luther-Seminar in Lae, war er Pastor und Leiter für Theologische Ausbildung. Zur Zeit ist er auch Direktor für Kirchenbeziehungen und Ökumene in Papua-Neuguinea. “Ich möchte meinen Glauben teilen und andere Menschen meines Glaubens kennenlernen”, beschreibt er seine Motivation. Pazifik-Referent Martin Krieg und Hofagao Kaia, ökumenische Mitarbeiterin im NMZ, begleiten ihn durch Nordelbien.

Europa:
John Beer (67): Archdeacon von Cambridge und Vorsitzender des Partnerschaftskomitees in der Diözese Ely/Großbritannien. Beer hat Theologie in Oxford und Cambridge studiert und war anschließend Gemeindepastor. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte sind Predigtlehre und englische Christologie. In Nordelbien ist er schon bekannt, da er seit mehreren Jahren gemeinsame Pastoralkollege mit Ratzeburg leitet. Er ist in seiner Freizeit passionierter Tennisspieler und Weinkenner. In Nordelbien wird er von Propst Kay-Ulrich Bronk aus Jordelund im Kirchenkreis Nordfriesland betreut.