Historie

Im Jahr 1930 wurde der nördliche Teil von Husum ein eigenständiger Gemeindebezirk der damaligen Kirchengemeinde Husum. Die ehemalige Schule in der Schobüller Straße wurde zum Pastorat umgebaut. 1955 entstand in den ehemaligen Klassenräumen die Friedenskapelle, die 1961 zur Friedenskirche erweitert wurde. Der Name “Friedenskirche” deutet noch darauf hin, dass nach dem Krieg viele Menschen dieser Gemeinde als Flüchtlinge nach Husum gekommen waren.  Sie sollten hier ihren Frieden finden, die Kirche sollte außerdem das friedliche Zusammenleben von Einheimischen und Flüchtlingen  mit ermöglichen. 

1977 entstand aus dem Nordbezirk der Husumer Kirchengemeinde die eigenständige Kirchengemeinde Husum-Nord mit den Bezirken Friedens- und Versöhnungskirche. Später teilten sich die beiden Bezirke in eigenständige Kirchengemeinden. Dennoch gibt es immer noch enge Verbindungen zwischen Friedens- und Versöhnungskirche. Die Pastoren vertreten sich gegenseitig, und es findet ein regelmäßiger Kanzeltausch statt.

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