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Herrnhuter Losung:

Der HERR ist bei mir wie ein starker Held.

Jeremia 20,11

/Der Seher Johannes schreibt:/ Ich wurde vom Geist ergriffen am Tag des Herrn und hörte hinter mir eine große Stimme wie von einer Posaune, die sprach: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige.

Offenbarung 1,10-11.17-18

Nordelbischer Webring

Abschied von Nordfriesland

Nordfriesland – Gleich vier Pastoren verabschiedeten sich von ihren nordfriesischen Gemeinden, um andernorts neu zu beginnen. Bereits vergangene Woche fand der Gottesdienst statt, mit dem Pastor Kurt Riecke von seinen Pflichten in der Gemeinde Ostenfeld entbunden wurde. Sieben Jahre war Riecke Seelsorger hier gewesen und hatte mit den Ostenfeldern Freud und Leid geteilt. „Viele Menschen bleiben mir in Erinnerung“, sagt der Pastor auf Anfrage. „Durch das Engagement alter und neuer Mitarbeiter konnte die Vielfalt des gemeindlichen Angebots wachsen.“ Jetzt wird er Propst im Kirchenkreis Alt-Holstein. Dabei möchte er unter anderem die Spardiskussion als Gelegenheit nutzen, neue Wege zu entdecken.

In Viöl verabschiedeten sich Inke Thomsen-Krüger und Matthias Krüger von der Gemeinde.
Mit ein bisschen Wehmut blicken die beiden auf 16 Jahre Gemeindearbeit zurück. „Am liebsten habe ich wohl am 850 Jahre alten Granittaufstein gestanden und Menschen getauft“, sagt Matthias Krüger. „Hier wird die unbedingte Gnade Gottes deutlich.“ Und Inke Thomsen-Krüger, eine geborene Nordfriesin, sagt in ihrer plattdeutschen Muttersprache: „Unse Arbeit in Viöl weer nich möglich un blots half so good ween ohne dat Mitenanner mit de ehren-, neben- un hauptamtlichen MitarbeiterInnen un ohne de goode Tosamenarbeit över Johre mit Pastor Henrich un nu toletzt mit Pastor Bollmann.“ Matthias Krüger wird Propst im Kirchenkreis Rendsburg-Eckernförde, er freut sich darauf, an der Gestaltung und geistlichen Leitung des Kirchenkreises mitzuarbeiten. Seine Frau und die beiden Söhne gehen mit ihm. Inke Thomsen-Krüger hofft, dort bald einen neuen Wirkungskreis zu finden.

Schließlich wurde in Leck Dr. Marcus Friedrich von seiner Gemeinde mit Dank und Segen verabschiedet. „Seitdem ich weiß, dass ich in diesem Sommer die Kirchengemeinde Leck verlassen werde, merke ich erst recht, wie eng wir nach siebeneinhalb Jahren Pastorendasein mit der Gemeinde verflochten und verwoben sind,“ sagt er. Dankbar blickt er auf die gute Zusammenarbeit mit den Amtsbrüdern Peter Janke und Stefan Möbius zurück. Friedrich tritt zum 1. September eine Pfarrstelle in der evangelischen Kirchengemeinde Bozen, Südtirol an. Dort freut er sich auf eine vitale Kirchemusik, viele Familien, ländliche und urbane Anteile, einen schönen Kirchenraum und auf die Radio-Arbeit, die für ihn eine neue Herausforderung sein wird.