Die “Weltladenbewegung” hat ihren Anfang in den 70 er Jahren gefunden. Das Konzept des “Fairen Handels” war die Antwort kirchlicher und sozialer Gruppen auf die Benachteiligung vieler Länder des Südens. Es wurden partnerschafliche Handelsbeziehungen mit Kleinbauern und Kleinproduzenten in diesen Ländern aufgebaut. Für diese Handelsbeziehungen, aber auch für die Weltladenarbeit bzw. alle anderen, die an diesem Handel beteiligt sind, gibt es Kriterien, die die Grundlage des fairen Handels bilden. Dazu gehören:
Sozial- und Umweltverträglichkeit: Angemessene Löhne für die Produzenten, Abnahmepreise über Weltmarktpreisniveau für die Bauern, Zuschläge für biologisch angebaute Produkte, Vorfinanzierung der Produktion bzw. Ernte.
Kontinuität: Abnahmegarantie für einen langfristigen Zeitraum, Beratung und Weiterbildung
Transparenz: Einblick in Arbeitsweise und Zielsetzung, Offenlegung der Kostenverteilung und Handelsspannen, auch der Kunde sollte wissen, wieviel des Verkaufspreises den Produzenten/Bauern zugute kommt.
Mittlerweile gibt es in Deutschlandschon fast 800 Weltläden und über 2500 in Europa.